Handballerinnen steigen in Punktekampf ein

Nordkurier 17.09.2016, von Stefan Thoms, Foto: Heiko Brosin

Die Ostsee-Spree-Liga ist jetzt komplett am Ball. Die Fortuna-Männer tragen schon die zweite Runde aus – gegen emporstrebende Brandenburger.

Neubrandenburg. Das erste Saisonspiel zu Hause und ein Gegner, der positive Erinnerungen wach werden lässt. Gute Voraussetzungen vorm Ostsee-Spree-Liga-Auftakt der Handballerinnen vom SV Fortuna ’50 Neubrandenburg, die am Sonntag um 16 Uhr die SG Hermsdorf/Waidmannslust in der Webasto-Arena empfangen.

„Im letzten Spiel der vergangenen Saison hatten wir ebenfalls die SG-Frauen zu Gast und haben 39:20 gewonnen. So deutlich wird es diesmal sicher nicht, da wir erst spät mit der kompletten Mannschaft in die Saisonvorbereitung einsteigen konnten und noch nicht richtig eingespielt sind. Dennoch ist ein Sieg zum Auftakt das Ziel“, so Fortuna-Trainer Andre Schumacher. Mit einem Altersdurchschnitt von knapp unter 20 Jahren gehören die Neubrandenburgerinnen einmal mehr zu den jüngsten Teams der Liga. Für Schumacher ist das eher ein Vorteil. „Die Mädels sind sehr engagiert und arbeiten intensiv daran, sich zu verbessern. Mit der Abwehrarbeit bin ich schon ganz zufrieden und in der Offensive werden wir uns in den kommenden Wochen auch steigern. Dennoch wird es eine schwere Saison für die junge Truppe“, so Schumachers Prognose. 

Rand-Berliner haben sich gut verstärkt

Bereits am Samstag haben die Fortuna-Männer beim Grünheider SV ihr zweites Saisonspiel (18.30 Uhr, Löcknitz-Halle Grünheide). Nach dem klaren Auftaktsieg gegen Aufsteiger Berliner SV wird es diesmal deutlich schwieriger. Gegen die Hauptstädter hatte es einen deutlichen 33:24-Erfolg gegeben.

„Grünheide gehört zu den Teams, die oben mitspielen werden. Sie haben sich in der vergangenen Saison in der Liga etabliert und jetzt noch einmal gut verstärkt. Wir wollen die Euphorie aus dem ersten Spiel mitnehmen, aggressiv verteidigen und über schnelle Gegenstöße zu einfachen Toren kommen“, sagt Fortuna-Kapitän Felix Klepp. In der vergangenen Saison schafften die Neubrandenburger einen knappen Heimsieg, in Grünheide gab es immerhin ein Unentschieden. Die Ansprüche der Rand-Berliner sind allerdings gestiegen. Unter anderen wurden mit Florian Fink und Patrick Petersen zwei Spieler vom Drittliga-Absteiger HSV Insel Usedom verpflichtet.Mit ihrem neuen, jungen Trainer wollen die Grünheider in die Top-Fünf der Ostsee-Spree-Liga vorstoßen.

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