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Fortuna-Team holt frühen Rückstand nicht mehr auf
Nordkurier 13.12.2011, von Christian Bermes
Die Handball-Frauen aus der Viertorestadt landen nach der Hinrunde auf Rang sechs. Zur „Fuchsjagd“ hatte Trainer Paetow nur acht Feldspielerinnen mit an die Spree genommen.
Neubrandenburg.Zum Ende der Hinrunde mussten die Ostsee-Spree-Liga-Handballerinnen des SV Fortuna `50 Neubrandenburg eine Niederlage hinnehmen. Durch das 26:32 (10:16) beim BVB-Füchse Berlin II rutschte das Team von André Paetow zur Hälfte der Saison außerdem auf den sechsten Tabellenplatz ab.
„Jetzt stehen wir in etwa dort, wo wir nach unserem Leistungsvermögen hingehören. Wir beweisen einfach bislang zu wenig Konstanz und haben daher an der Tabellenspitze momentan noch nichts zu suchen“, weiß der Coach aber auch, dass es bis zu Rang zwei nur ein einziges Pünktchen Abstand ist.
In der Bundeshauptstadt erwischten die Fortuna-Frauen einen miserablen Start und gestatteten es der Füchse-Reserve, gleich erstmal auf 6:0 vorzulegen. „Der BVB-Coach hatte sein Team gut auf uns eingestellt. Die Berlinerinnen waren an diesem Tag einfach zu stark für uns. In kann ihnen zum Sieg nur gratulieren“, zeigte sich Paetow als fairer Verlierer und fügte hinzu „die BVB-Reserve war deutlich präsenter, in der Abwehr aggressiver und wollte den Sieg schlichtweg einfach auch mehr, das war deutlich zu sehen.“
Da wollte er auch nicht als Entschuldigung gelten lassen, dass er nur mit acht Feldspielerinnen und einer Torfrau nach Berlin gereist war. Denn mit Ulrike Petznick, Franziska Dahn, Laura Rauch, Jana Böhmer, Kathleen Preuß, Silke Meyer und Sandra Hoffmann fehlten gleich sieben Aktive. „Die Niederlage hat mit diesem Umstand nichts zu tun. Ich würde vielmehr von mannschaftlichem Versagen sprechen“, fand Paetow klare Worte.
Zwar gelang es den Fortuna-Frauen nach dem schwachen Auftakt zumindest auf Augenhöhe mit den Gastgeberinnen zu agieren, so recht schmelzen wollte der deutliche Vorsprung der BVB-Reserve aber auch nicht und hatte folgerichtig auch bis zum Ende Bestand. „Unsere Defensive hat während der gesamten 60 Minuten quasi nicht stattgefunden – das war im wahrsten Sinne des Wortes ein Spiel zum Vergessen“, freut sich der Fortuna-Trainer wie seine Frauen nun auch sehr auf die wohlverdiente Weihnachtspause.
Neubrandenburg: Bauch, Minow (4), Wirth (2), Hein (12/6), Fahldieck, Janke (3), Pahl (2), Osterland (1), Starsy (2).




