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Feb
Verletzungspech – Fortuna-Herren müssen Keeper Köpke ersetzen
Nordkurier 03.02.2012, von Stefan Thoms, Foto: Heiko Brosin
Für den Trainer des Handball-Ostsee-Spree-Ligisten SV Fortuna ´50 Neubrandenburg, Helmut Wilk, kommt es im Moment knüppeldick. Nach Rückraumspieler Adam Ciemniak fällt mit Torhüter Stefan Köpke der zweite Leistungsträger verletzt aus, beide hatten sich innerhalb einer Woche schwere Blessuren zugezogen. „Das ist für uns natürlich ein herber Rückschlag. Zumal Adam in den letzten Wochen in sehr guter Form war, und Stefan gegen Lübbenau bis zu seiner Verletzung eine starke Leistung gezeigt hat“, so Wilk.
Ciemniak hatte sich im Derby gegen den HSV Peenetal Loitz die linke Hand gebrochen, und kann mindestens fünf Wochen nicht spielen. Noch schlimmer erwischte es Köpke am vergangenen Sonnabend im Spiel gegen Lübbenau. Drei Minuten vor dem Abpfiff blieb er bei einer Abwehraktion mit dem Fuß am Boden hängen und riss sich dabei das Kreuzband im rechten Knie. „Es war eine unglückliche Situation – ohne jede Fremdeinwirkung. Wahrscheinlich war mein Körper schon etwas müde und konnte nicht mehr so schnell reagieren. Ich werde in sechs Wochen operiert und hoffe, dass ich zur nächsten Saison wieder angreifen kann“, sagte Köpke, in dessen Laufbahn dies bereits die zweite schwere Knieverletzung ist.
Neubrandenburgs Trainer Wilk setzt auf der Torwartposition jetzt voll auf Thilo Prodoehl. „Ich hoffe, er bleibt bis zum Ende der Saison fit, und ist nicht mehr so verletzungsanfällig wie in der Vergangenheit. Als zweiten Mann werde ich einen unserer A-Jugendlichen aufstellen. Am Sonntag wird das wahrscheinlich Philip Hoefs sein“, sagt Wilk vor dem Auswärtsspiel beim Tabellen-Zehnten in Neuruppin.
Das Hinspiel ging 28:28-Unentschieden aus, dabei rettete Tom Langschwager den einen Fortuna-Punkt mit einem Siebenmetertor kurz vor dem Ende. Wilk: „Seit wir gegen Neuruppin spielen, haben wir dort noch nie gewonnen. In dieser Saison haben sie auch alle ihre fünf Siege zu Hause geholt. Wir wissen also, was auf uns zukommt, und lassen uns von ihrem Tabellenstand auf keinen Fall blenden.“ Im linken Rückraum bekommt wohl erneut Marcus Deutsch seine Chance. Wilk schätzt an ihm vor allem die Power und das Durchsetzungsvermögen. Und er hofft, dass sich der 18-Jährige auch spielerisch weiter entwickelt, gerade durch die Einsätze in schwierigen Partien wie der in Neuruppin.




